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Technik - Anfänge

Jeder hat mal klein angefangen. Damit der Frust bei den Neuanfängern nicht zu groß wird, hier ein paar Bilder meiner ersten Versuche.

Was sich für den Neuling empfiehlt, ist zunächst zwei Dinge zu trennen: Das Erstellen der Bilder und das Nachbearbeiten der Bilder.

Für das Erstellen ist sehr sauber arbeitendes Equipment nötig. Obgleich nicht mehr allzu teuer ist es doch eine Menge Zeug, was benötigt wird, um brauchbare Bilder schießen zu können.

Was nicht (vernünftig) funktioniert:

Überladene Montierung, Streulicht, schlechtes Seeing, nicht ausgekühltes Equipment (Seeing und Fokusprobleme), Langzeitbelichtung ohne (Auto)Guiding, horizontnahe Aufnahmen (Luftunruhe und Lichtverschmutzung).

Bei der Nachbearbeitung sollte man immer die Regel beachten: "weniger ist mehr". Damit ist gemeint, dass in der Nachbearbeitung furchtbar künstliche Resultate herauskommen können, wenn die Parameter zu weit aufgedreht werden. Auch dies ist ein typischer Anfängerfehler, da man sich anfangs über die Möglichkeiten freut und sie alle ausnutzen will.

Teleskop auf Säule

Erste Versuche und missglückte Bilder

Anfänge1
Sternhaufen M37 ohne Guiding
Anfänge2
Orionnebel knapp über dem Horizont mit Streulicht von einer Straßenlaterne
Anfänge3
M61 und drumrum mit zu kurzer Belichtungszeit und Satllitenspur
Anfänge4
M1 mit überladener Montierung und zu kurzer Belichtungszeit
Anfänge5
Jupiter: Einzelfoto direkt mit der DSLR
Anfänge6
Eskimonebel (der größte Blob): schlechter Fokus und schlechte Falbkalibrierung

Sonstiges Bilder

M51 Evolution

The Evolution of M51: Von der EOS5 mit Russentonne zur EOS60Da mit Fotonewton



Sternschnuppe

M53 mit Sternschnuppe im Bild - gut dass die Belichtungszeit nur 3 Minuten war, so sind nur 3 Minuten "kaputt"



Aliens im Orion

Wir haben's immer geahnt: Die Außerirdischen kommen aus dem Orionnebel! - Testfoto mit Satellit im Bild.